No insight, no opportunity, no business.

Kurzinterview mit Adriano De Dia, Head of Innovation Acceleration bei Nestlé in Peking und Expat in China seit 2013

«No insight, no opportunity, no business.» Adriano De Dia

Vorname/Name: Adriano De Dia
Alter: 43 Jahre
Funktion/Arbeitgeber: Head of Innovation Acceleration Team, Nestlé Health Science Grater, China Region, Bejing
Ausbildung: Betriebsökonom FH


Was bewegt Schweizer dazu, als Expats nach China zu gehen? Wodurch zeichnet sich das neues Leben dort aus? Was wirkt auch nach einem längeren Aufenthalt noch immer anziehend? Ein Nestlé Manager und Schweizer Expat gibt Auskunft und beantwortet in diesem Leuchtturm 11 Fragen.

Ich arbeite in China weil…

…es die beste Entscheidung war, um meinen Horizont zu erweitern, sei es beruflich wie auch privat. Würde ich es nochmals machen: Ja, klar!

Zum ersten Mal in China war ich…

… völlig überrascht über die Dynamik dieses Landes. Manche Entscheidung werden „pronto“ umgesetzt. Bye bye Prozesse…

Besonders interessieren mich an China…

… nicht nur das Lernen der Sprache – welches ich übrigens nach 1.5 Jahren aufgegeben habe (survival Chinese!) – sondern vielmehr das „wie und warum“, welches mir einen viel tieferen Gang ermöglicht hat.

Nie verstehen werde ich in China…

… manche Manieren, welche mir bis heute den Blick verdrehen. Ich erspare allen Lesern die Details!

Die Schweiz vermisse ich manchmal wegen…

… eigentlich gar nicht. Denn die Schweiz sieht mich mindestens 2 Mal im Jahr, da ich meine Eltern, meinen Bruder und Freunde besuchen komme.

Die Schweiz könnte aus der chinesischen Arbeitswelt gebrauchen…

… es gibt immer einen Weg. Die Chinesen schaffen es immer, eine Lösung zu finden. (Mein Tipp: Einfach nicht alles kontrollieren wollen)

An der schweizerischen Arbeitswelt schätze ich im Vergleich zu China…

…da muss ich jetzt aber länger überlegen als bei der vorangehenden Frage. Spass bei Seite: meine Ausbildung, sowohl an der FH sowie on-the-job bei Nestle, mit dieser Kombination habe ich mich fit gemacht für den Sprung nach China

Der grösste Kulturunterschied zwischen Schweizer und Chinesen ist…

… fliegt mal mit Air China von Peking nach Shanghai, ist „fast“ das gleiche wie mit der Swiss von Zürich nach Genf (Ich muss mir jetzt das Lachen SEHR verkneifen.)

Wer in China nur eine Stadt sehen kann, dem empfehle ich…

…Peking: Geschichte, Politik, Kulinarik, Nachtleben und ganz vorteilhaft mit einen Nonstopflug mit Swiss ab Zürich direkt erreichbar.

Wer in China nur ein Gericht probieren kann, dem empfehle ich…

…Jiānbing [煎饼] chinesischer Pfannkuchen als Sandwich zum Frühstück, Lunch oder zum Znacht mit Ei, schwarzem Sesam, Cracker, Frühlingszwiebeln und Salat. Mindestens 1 Mal pro Woche.

Wenn ich mir China in 2020 vorstelle, dann sehe ich…

…einen neuen Flughafen im Süden der Stadt mit 8 Start- und Landebahnen und einer Kapazität von 130 – 200 Mio. Passagieren pro Jahr. Zum Vergleich Zürich Airport: 3 Start- und Landebahnen und 26 Mio. Passagiere im 2016.

… und für alle, die sich jetzt fragen, woher kommen all diese Aviatik Antworten. Ich bin in der Reisebranche gross geworden (Lehrling bei Popularis Tours, Helvetic Tours, Kuoni Reisen) und habe diese Industrie – welche mir Nahe am Herzen ist – nie wirklich verlassen.

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