Ni Hau aus Shanghai

Alle haben ihren Weg nach Shanghai gefunden. Die Gruppe flog über Frankfurt nach Shanghai, Ernst über Dubai und Saru hatte die kürzeste Anreise, er kam aus Japan, da er bereits seit ein paar Wochen auf einer Reise nach Südkorea usw. war.

Richtig verstanden, dass wir in China gelandet sind, habe ich erst vor der Passkontrolle in Shanghai. Zuvor steigt man in ein europäisches Flugzeug, schaut amerikanische Filme, bekommt indisches Curry zu essen und die Stewardess ist aus der Ukraine. Die Durchsagen erfolgten in Arabisch und auch die Karte mit dem Flugverlauf wird immer mal wieder auf Arabisch angezeigt. China-Gefühle kommen da wirklich nicht auf. Das ändert sich schlagartig nach dem Verlassen des Flugzeugs. Schon die Luft ist anders und die jungen chinesischen Beamten mit ernstem Blick sorgen dafür, dass man in der richtigen Schlange vor der Immigration steht. Die Einreise geht reibungslos über die Bühne. Hatte ich mir anders vorgestellt.

Der Fahrer, welcher mich zum Rest der Gruppe ins Hotel gefahren hat, konnte kein Wort Englisch. Nach dem Motto „wer lächelt, bekommt ein Lächeln zurück“, haben wir uns angeschwiegen. Ich in der festen Hoffnung, dass er mich in das richtige Hotel bringt, was auch der Fall war. Diejenigen Chinesen, auf welche ich bis jetzt gestossen bin, waren sehr freundlich und hilfsbereit, auch wenn die Sprachbarriere ein tiefes Vertrauen verlangt, nach dem Motto: „Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende.“

Von Claudia habe ich vernommen, was die Gruppe vor meiner Ankunft alles erlebt hat.

Ein erster Hunger wurde durch eine Noodle-Soup mit Gemüse und Rind gestillt. Der Spaziergang auf der Nanjing Road, der Shoppingmeile von Shanghai, zeigte auf, dass die Bedürfnisse nach gewissen Produkten und Marken mit den Bedürfnissen der ganzen Welt vergleichbar sind. Zara, Apple, H&M, Omega usw. Ein M&M Store mit farbigen, runden Süssigkeiten macht HFW-Studenten Spass, wo immer sie sich auf der Welt befinden.

Am meisten wurde beim Abendessen jedoch von der erholenden Wirkung der Fuss- und Rückenmassage gesprochen, genau das, was nach so einem langen Flug gut tut.

Morgen geht es richtig los… Am Vormittag steht das Thema HRM (Round Table) mit Yuki, einer Mitarbeiterin von Meyer Burger, auf dem Programm und am Nachmittag der Besuch des Fake Market.

Alles in allem ein gelungener Start mit zwei tollen Reiseleitern: Danke Marc und Fränzi Müller!

Hier noch die versprochenen Impressionen von unserem ersten Tag in Shanghai.

Jetzt treibt uns der Jetlag ins Bett und wir wünschen eine gute Nacht.

Liebe Grüsse
Ernst

 

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2 Antworten auf „Ni Hau aus Shanghai“

  1. Gratuliere zur erfolgreichen Ankunft in Shanghai – hab ja gesagt, dass das null problemo wird mit der Einreise…! 🙂 Kleiner Tip für die Taxifahrten – es gibt irgend eine Telefonnummer für die „westlichen Teufel“, die kein Chinesisch können. Einfach Anrufen und eine nette Frauenstimme fragt einem, wohin man möchte. Nach Verkündung des Reiseziels das Phone dem Taxifahrer in die Finger drücken und die Dame sagt dem Kutscher astrein, wohin man möchte. Hat immer gut funktioniert. Fragt mal rum, irgendjemand wird die Nummer sicher kennen…! Geniesst es!!

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